2 Stunden Spielzeit: Vanguard – Saga of Heroes

Februar 3, 2009 at 14:52 (MMORPGs, Review) (, , , , , )

vanguard_logoDass nicht alle MMOs nach einem wahnsinnig miesen Start vor die Binsen gehen müssen, zeigt das inzwischen zur Sony Familie gehörende Vanguard – Saga of Heroes. Entwickelt von einigen der ursprünglichen Machern von Everquest, schloss das Spiel nach wenigen Monaten die Pforten – nur um in die Megacorpklauen des Unterhaltungsunternehmens zu fallen. In wiefern das gut oder schlecht für das Spiel war, kann ich nicht beurteilen. Der aktuelle Stand des Spiels allerdings ist äußerst solide.

Und rein ins Spiel

Der Einstieg ist wie inzwischen von Spielen im Sony Vertrieb gewohnt, einfacher als sich bei ebay einen Ferrarri zu kaufen. Fünf Klicks und das Spiel ist installiert, für die Testversion freigeschaltet und der Patchdownload startet. Die Gesamtdownloadzeit ist mit knappen 3 Stunden äußerst kurz gehalten, und so starte ich nach kurzer Zeit ins Spiel.

creation1In der Charakterauswahl werde ich erstmal überfallen. Drei Volksgruppen, 19 Rassen und 15 Klassen – alle mit einzigartigen Rassenskills. Kurz drübergeblättert und mich für meine üblichen Verdächtigen – weiblich, Halbelf, Elementarmagier – entschieden, geht es auch schon zur Serverauswahl. Moment. Hier fehlt doch was? Genau. Aus mir unerfindlichen Gründen, kommt das detailierte Verändern des Aussehens erst im Anschluss.

Ich hätte nach Star Wars Galaxies nicht gedacht, dass man noch mehr Regler haben kann. Auch wenn der ein oder andere nur minimale Änderungen hervorruft, sorgt allerdings keiner dafür, dass mein Charakter plötzlich künstlich ausschaut. Alle Proportionen bleiben schick erhalten und so habe ich eine halbe Stunde später dann auch einen Charakter nach meinem gewöhnlichen Beuteschema erstellt. Noch fix Vor- und Nachname vergeben und auf geht es zu neuen Heldentaten.

Und jetzt?

Das Spiel spart sich unnötige Tips wie “Bewegen kannst du dich mit der Tastatur” und lässt eine Hilfebox immer genau dann auftauchen, wenn ich tatsächlich etwas begegne, mit dem ich vielleicht nichts anzufangen weiß. Der erste NPC, der erste Gegner, der erste Tote Gegner und so weiter. Tutorial gibt es also keins. Keine Gratis Erfahrung für “Bewege doch fünf Schritte in jede Richtung” Aufgaben. Dafür sind die ersten Quests sehr Lernkurven orientiert. Töte, sammle, finde und töte, geh’ einen Spell lernen – Standardkost soweit, nicht schlechter und nicht besser als alles andere dort draussen.

You got zapped

getkilledEin bißchen Zuwendung braucht der eingebaute Questtracker. Versehen mit einer Vielzahl Filteroptionen, mag der einen nicht auf Anhieb. Da allerdings ein wenig Zeit investiert, wird schnell offensichtlich wie mächtig das Tool ist – und ich kann bequem wieder aufhören Questtexte zu lesen. Ergo bolze ich mich eine Weile durch den Sumpf, entdecke dies, klicke das und dann – zap! Ich bin tot. Aber warum? Der nette NPC zu dem ich geportet werde belebt mich widerstandslos wieder und nun will ich aber dann doch wissen warum das Ganze. Und fange wieder damit an Questtexte zu lesen – sehr trickreich dieses Vanguard.

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1 Kommentar

  1. LingLing sagte,

    Hey, das klingt ja mal nice, direkt mal 2 Wochen trial aktiviert, mal sehen, wie es sich spielen lässt, wenn der download noch zu einem Ende kommen sollte^^
    btw. das Interface kommt mir verdammt bekannt vor *gg*

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